FRÖBEL-Eltern-ABC

Das FRÖBEL-Eltern-ABC enthält alle wichtigen Informationen für den Besuch Ihres Kindes in einer FRÖBEL-Einrichtung - von A wie Allergien bis Z wie Zusammenarbeit mit Familien

Allergien und Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel oder andere in der Umwelt vorkommende Stoffe sind weit verbreitet. Bitte informieren Sie unbedingt die Leitung und die Bezugserzieher*innen Ihres Kindes frühzeitig (bei Vertragsabschluss bzw. bei Neuerkrankung unverzüglich), falls Ihr Kind eine Allergie oder eine Unverträglichkeit hat, die in unserer Einrichtung berücksichtigt werden sollte. Die Information durch Sie erfolgt schriftlich durch einen Nachweis des Kinderarztes. Bitte beachten Sie, dass jederzeit das entsprechende Notfallmedikament zur Verfügung stehen muss. Darüber hinaus ist ein schriftlicher Verabreichungshinweis Ihres Kinderarztes notwendig, damit im Notfall alle in der Lage sind, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen (siehe auch Medikamente).

Damit die Aufsichtspflicht auf unsere Mitarbeiter*innen korrekt übergehen kann, ist immer die persönliche Übergabe des Kindes an eine persönliche Fachkraft erforderlich. Im Kindergarten[1] muss jedes Kind an- und auch wieder abgemeldet werden. Mit der Übergabe Ihres Kindes übernimmt FRÖBEL durch die Leitung und die Erzieher*innen die Verantwortung für Ihr Kind und trägt die Aufsichtspflicht.

Wenn bei Feiern, Sommerfesten und Veranstaltungen auf dem Gelände der Einrichtung Eltern anwesend sind, liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern. Das gilt auch für alle mitgebrachten Geschwisterkinder. Für Kinder von Eltern, die bei Festen nicht teilnehmen können, liegt die Aufsichtspflicht beim Team des Kindergartens. Bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum, beispielsweise bei Laternenumzügen, weisen wir Sie vorher auf Ihre Aufsichtspflicht hin.


[1] Den Begriff „Kindergarten“ verwenden wir im Sinne Friedrich Fröbels. Er steht für alle Betreuungseinrichtungen bei FRÖBEL: Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder, Horte, Tagesgruppen.

Sand, Wasser, Farben und kleine Missgeschicke gehören zum Kindergartenalltag. Ihr Kind sollte daher möglichst alltagstaugliche Kleidung tragen. Zu einer Grundausstattung gehört wetter- und saisongerechte Kleidung, eine Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel sowie Sportzeug. Außerdem sollte immer eine weitere Garnitur Unterwäsche und Oberbekleidung als Ersatz für Ihr Kind in der Einrichtung vorhanden sein. Bitte kaufen Sie keine Kleidungsstücke mit Kordeln – diese können Verletzungen verursachen.

Stattdessen wählen Sie lieber Kleidung mit Klettverschlüssen, Druckknöpfen oder Reißverschluss. Auch das Tragen von Halsketten stellt ein Sicherheitsrisiko (Strangulationsgefahr) dar. Hausschuhe sollten eine rutschfeste Sohle haben. Sowohl bei Haus- als auch bei Straßenschuhen sind Schuhmodelle hilfreich, die Kinder selbstständig an- und ausziehen können. Markieren Sie bitte alle Wäscheteile und weitere persönliche Dinge mit dem Namen Ihres Kindes. Fundsachen werden gesammelt – bitte fragen Sie im Kindergarten, wenn mal etwas verloren gegangen sein sollte. Für die mitgebrachten Sachen wird in unseren Einrichtungen keine Haftung übernommen.

Die Erzieher*innen sind für die Eltern in allen Angelegenheiten erste Ansprechpartner*innen. Kann Ihr Anliegen hier nicht ausreichend oder nicht zufriedenstellend geklärt werden, wenden Sie sich bitte an die Einrichtungsleitung, die im Rahmen unseres Beschwerdemanagements eine Klärung herbeiführen wird.

Die Verantwortung für alle Häuser einer Region trägt die regionale Geschäftsleitung. Gemeinsam mit der pädagogischen Fachberaterin sind unserer Geschäftsleiter*innen für Sie da, wenn Sie Gründe haben, sich an eine andere Stelle bei FRÖBEL zu wenden.

Die Hauptgeschäftsstelle von FRÖBEL hat ihren Sitz in Berlin und ist zuständig für alle Angelegenheiten, die das gesamte Unternehmen betreffen.

Sie können sich mündlich oder schriftlich an FRÖBEL wenden. Ihr Anliegen wird im Rahmen unseres Beschwerdemanagements bearbeitet und Sie erhalten zeitnah eine Rückmeldung.

Informieren Sie sich auf www.froebel-gruppe.de über Ihre jeweiligen Ansprechpartner*in.

Um in unseren Kindergärten das Beste für Ihr Kind zu erreichen, brauchen wir ein gutes, vertrauensvolles und offenes Miteinander. Der persönliche Kontakt zwischen den Eltern und den Erzieher*innen ist dafür sehr wichtig. Informieren Sie uns bitte über besondere Situationen zu Hause, damit wir Ihr Kind optimal begleiten und unterstützen können. Die Erziehungspartnerschaft lebt von gegenseitigem Vertrauen, einer guten Kommunikation und davon, dass auch wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben und Sie kontinuierlich über Ihr Kind informieren.

Bei Elternabenden können Themen rund um das Kindergartenjahr sowie pädagogische Inhalte besprochen werden. Sie finden entweder für die gesamte Einrichtung oder in kleineren Gruppen statt.

In Elterngesprächen werden Informationen über das eigene Kind ausgetauscht. Diese Gespräche finden ausführlicher mindestens einmal jährlich und zusätzlich bei Bedarf statt. Bitte haben Sie Verständnis, dass in den sogenannten Tür- und Angelsituationen beim Bringen und Abholen der Informationsaustausch nur kurz erfolgen kann, denn in der Regel benötigen die Kinder auch zu diesen Zeiten die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Erzieher*innen. Für einen ausführlichen Austausch, um genaue Absprachen zu treffen, vereinbaren Sie bitte einen Gesprächstermin.

Zu den Bring- und Abholzeiten ist uns Folgendes wichtig: Damit alle Kinder an unseren pädagogischen Angeboten teilnehmen können, bitten wir Sie, im Blick zu behalten, wann diese stattfinden. Sollte Ihrem Kind eine Teilnahme an den täglichen Ritualen, zum Beispiel am Morgenkreis, oder an besonderen Veranstaltungen oder Ausflügen nicht möglich sein, informieren Sie bitte die Erzieher*innen.

Der tägliche Betreuungsumfang für Ihr Kind ist im Betreuungsvertrag geregelt. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Erzieher*in, zu welchen Uhrzeiten Sie Ihr Kind regelmäßig bringen und abholen möchten und informieren Sie uns auch, wenn mal etwas dazwischenkommt.

Es kann unterschiedliche Gründe dafür geben, warum ein Kind den Kindergarten für einen Tag oder länger nicht besuchen kann. In diesem Fall bitten wir Sie um eine mündliche oder schriftliche Information dazu: Eine Erkrankung des Kindes wird üblicherweise morgens telefonisch dem Kindergarten zur Kenntnis gegeben, über längere (z. B. urlaubsbedingte) Abwesenheiten benötigt die Leitung des Hauses eine kurze schriftliche Information, damit der Personaleinsatz entsprechend geplant werden kann.

Wie beim Bringen ist auch beim Abholen immer eine persönliche Abmeldung bei einer Erzieher*in erforderlich – dies gilt auch, wenn Sie Ihr Kind bereits im Garten antreffen. Bitte achten Sie beim Betreten und Verlassen des Geländes unbedingt darauf, Türen und Garteneingänge wieder sicher zu schließen.

Wenn Oma, Opa, Tante, Onkel oder die Babysitterin Ihr Kind abholen soll, braucht der Kindergarten dafür eine schriftliche Vollmacht von Ihnen mit dem Datum und Ihrer Unterschrift. Es ist auch möglich, Dauervollmachten zu erteilen, wenn Dritte regelmäßig Ihr Kind abholen. Diese Abholberechtigung für Dritte kann jederzeit erteilt oder widerrufen werden. Durch ein gültiges Personalausweisdokument muss sich die Abholperson gegenüber den Erzieher*innen ausweisen können.

Digitale Medien und Messenger-Dienste sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, denn sie bieten ungeahnte Möglichkeiten der Dokumentation und Kommunikation. Um gemeinsam mit und für unsere Beschäftigten einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien (z. B. Fotos und Videos), Messenger-Diensten sowie in sozialen Netzwerken unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zu erreichen, wurde in einem längeren Prozess ein „Digitaler Kodex“ erarbeitet. Darin sind die Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung geregelt. Zu Dokumentationszwecken werden im Kindergarten ausschließlich dienstliche Geräte genutzt, in keinem Fall die privaten Geräte und Speichermedien der pädagogischen Fachkräfte. Gleiches gilt für die (digitale) dienstliche Kommunikation mit Eltern und Familien. Die Nutzung von Messenger-Diensten (wie z. B. WhatsApp) ist aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn unsere Mitarbeiter*innen sich gegen eine Mitgliedschaft entscheiden. Wir bitten Sie, auch darauf zu achten, in der Bring- und Abholsituation die Nutzung von Mobiltelefonen im Beisein Ihrer Kinder möglichst auf das Nötigste zu begrenzen. (Zum Umgang mit Fotoaufnahmen in der Einrichtung (siehe Fotos)).

Entsprechend der Bildungspläne der einzelnen Bundesländer wird die Entwicklung Ihres Kindes dokumentiert. Dabei werden Entwicklungen, besondere Erlebnisse und Interessen in Form von Fotos, Bildern und Texten festgehalten (siehe auch Fotos bei FRÖBEL). Grundlage der Dokumentation sind die Beobachtungen der jeweils betreuenden Erzieher*innen.

In einem jährlichen Entwicklungsgespräch wird Sie die Bezugserzieher*in über die Entwicklung Ihres Kindes informieren. Dazu wird sie gemeinsam mit Ihnen einen Termin vereinbaren.

FRÖBEL nimmt den Schutz personenbezogener Daten ernst. In unserer Datenschutzerklärung informieren wir Sie darüber, welche personenbezogenen Daten wir von Ihnen erheben und was wir damit machen. Wir informieren Sie auch über Ihre Rechte hinsichtlich des Datenschutzes und nennen Ihnen Ansprechpartner zur Beantwortung Ihrer Fragen.

Die Datenschutzerklärung ist seit dem Kindergartenjahr 2018/2019 den Betreuungsverträgen beigefügt. Außerdem hängt die Datenschutzerklärung in den Einrichtungen aus oder kann dort jederzeit eingesehen werden. Sie können unter datenschutz@froebel-gruppe.de unsere Datenschutzbeauftragten ansprechen.

Die Eingewöhnung und die ersten Schritte Ihres Kindes im Kindergarten sind für alle Beteiligten eine sensible Zeit. Die Erzieher*innen gestalten diesen Prozess nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes. Ein einfühlsamer Übergang in den Kindergarten ermöglicht es Ihrem Kind, sich an den neuen Ort und die für ihn neuen Menschen zu gewöhnen. Die Bedürfnisse der Kinder stehen hier an erster Stelle.

Wie die Eingewöhnung Ihres Kindes konkret abläuft, wird diejenige Erzieher*in mit Ihnen gemeinsam planen, die Ihrem Kind und Ihnen in dieser ersten Zeit als Bezugserzieher*in zur Verfügung steht. Bitte beachten Sie, dass die Eingewöhnung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Zu Beginn der Eingewöhnung begleiten Sie Ihr Kind in die Einrichtung. Sobald es sich im Kindergarten wohlfühlt, wird es das erste Mal für eine kurze Zeit ohne Ihre Unterstützung bei uns bleiben. Die Betreuungszeit Ihres Kindes wird nach und nach erweitert, bis der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang erreicht ist.

Die Mitwirkung von Eltern und Großeltern in unseren FRÖBEL-Kindergarten ist sehr willkommen. Mit Ihrem Engagement wird mehr möglich – Eine größere Vielfalt der Kulturen und verschiedene Talente der Eltern bereichern die Erfahrungswelt der Kinder und unterstützen die Erzieher*innen. Dies ermöglicht auch Ihnen mehr Einblick in die Erlebnisse und Entwicklungsfortschritte Ihres Kindes in der vertrauten Gemeinschaft! Wir geben Ihnen die Möglichkeit, auch nach der Eingewöhnungszeit regelmäßig den Alltag Ihres Kindes zu erleben. Wir laden Sie ein, unsere Ausflüge zu begleiten, vorzulesen und gemeinsam Projekte, z. B. zum Forschen, zu planen und umzusetzen. In Absprache ist es auch möglich, dass Sie in den Wochen vor dem geplanten jährlichen Entwicklungsgespräch einen Tag im Kindergarten miterleben. Dann können Sie im Entwicklungsgespräch Ihre Beobachtungen zu Ihrem Kind gemeinsam mit der Fachkraft austauschen.

Auch Ihr Engagement als Elternvertreter*in leistet einen wichtigen Beitrag. Der Kindergarten freut sich auch, wenn Sie an einzelnen Aktionstagen wie bei Garteneinsätzen, bei der Vorbereitung von besonderen Festen und Feiern mithelfen oder Sie Interesse haben, Fördermitglied zu werden, um damit zusätzliche Projekte zu unterstützen.

Ähnlich wie zum Bundesweiten Vorlesetag findet in allen unseren FRÖBEL-Einrichtungen im Frühjahr ein Mitmachtag statt, zu dem Sie sehr herzlich bei der Planung und Gestaltung eingeladen sind.

Auf dem Beiblatt „Ehrenamtliche Mitwirkung“ zum Betreuungsvertrag können Sie uns mitteilen, wie Sie sich im Kindergarten engagieren möchten. Sprechen Sie auch darüber hinaus mit dem Team über Ihre Ideen und scheuen Sie sich bitte nicht, zu fragen, wie sich die Leitung und die Erzieher*innen eine ehrenamtliche Zusammenarbeit vorstellen.

Selbstverständlich können Sie sich auch über die Kindergartenzeit Ihres Kindes hinaus weiter engagieren. Und auch externe Ehrenamtliche sind willkommen. Wir legen Wert darauf, dass Sie als Eltern über den Einsatz der ehrenamtlich Engagierten informiert sind und diese mit den Abläufen und im Umgang mit Kindern vertraut sind bzw. werden. Ehrenamtliche werden daher von einer pädagogischen Fachkraft begleitet. Wir stellen damit gleichzeitig sicher, dass keine Aufsichts- und Kinderschutzrechte verletzt werden. Ehrenamtlich Engagierte sind während ihrer Tätigkeit versichert.

FRÖBEL bietet Ihnen als Eltern und Familien die Möglichkeit, sich zu bestimmten Themen der Förderung und Erziehung zu informieren. Dazu laden wir regelmäßig Experten ein, um uns gemeinsam über unterschiedliche pädagogische Alltagsthemen auszutauschen.

Aktuelle Termine in Ihrer Nähe finden Sie als Postkarte in Ihrem Kindergarten oder unter www.froebel-gruppe.de/elternakademie/

Regelmäßig stattfindende Elternbefragungen sind fester Bestandteil unserer Qualitätsentwicklung. Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kritische Auseinandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen. Selbstverständlich sind auch Ihre persönlichen Rückmeldungen beim Team oder der Leitung des Kindergartens sowie über Ihre gewählte Elternvertretung willkommen.

Jährlich zu Beginn eines Kindergartenjahres wählen die Eltern Elternvertreter*innen. Diese sind Ansprechpartner*innen sowohl für alle Eltern der Einrichtung als auch für die Leitung. Die Elternvertreter*innen eines Hauses bilden gemeinsam mit der Leitung und eventuell weiteren pädagogischen Fachkräften den Elternausschuss bzw. die Elternvertretung. Dieses Gremium trifft sich regelmäßig zu einem intensiven Austausch und gemeinsamen Vereinbarungen. Die Einrichtungsleitung informiert in den Sitzungen über relevante Angelegenheiten des Betreuungsbetriebs und der pädagogischen Arbeit. Über ihre Elternvertreter*innen haben alle Eltern die Möglichkeit, ihre Interessen zu vertreten.

Wir wünschen uns, dass Sie Ihr Recht auf Beteiligung an wichtigen Entscheidungen nutzen und sich als Elternvertreter*innen für alle Familien ihrer Einrichtung engagieren. Bitte beachten Sie die Möglichkeiten und Grenzen der Elternbeteiligung, die das jeweilige Landeskitagesetz für Eltern vorsieht.

Für Fragen zur Erziehung, aber auch bei Konflikten in der Partnerschaft und der Familie gibt es bundesweit Beratungsstellen, die Eltern kostenlos in Anspruch nehmen können. Sie erhalten dort Unterstützung bei Unsicherheiten in der Erziehung, kleineren und größeren Problemen im Familienalltag sowie bei Trennung und Scheidung. Erziehungs- und Familienberatungsstellen helfen unbürokratisch, unterliegen der Schweigepflicht und beraten auf Wunsch auch anonym. Mit Ihrem Anruf können Sie Ihr Anliegen schildern und einen Beratungstermin für ein Erstgespräch vereinbaren. Es sind sowohl einmalige als auch längere Beratungsprozesse möglich. Adressen finden Sie im Internet unter dem Suchbegriff EFB. Online-Beratungsangebote gibt es auch u. a. unter www.bke-beratung.de.

Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes und spielt in allen FRÖBEL-Einrichtungen eine wichtige Rolle. Die Mahlzeiten orientieren sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die pädagogischen Fachkräfte gestalten das Essen gemeinsam mit den Kindern und sorgen für eine kommunikative und achtsame Atmosphäre am Tisch. Unterschiedliche ethnische und religiöse Hintergründe und Ernährungsgewohnheiten der Kinder und ihrer Familien sollen bei uns berücksichtigt werden und stellen uns gleichzeitig auch vor organisatorische Herausforderungen. Bitte teilen Sie uns vor Aufnahme Ihres Kindes bei uns mit, welche Erwartungen Sie dazu haben. Auch im Fall von Allergien und Unverträglichkeiten, die Ihr Kind betreffen, bitten wir um eine schriftliche Information und einen Nachweis Ihres Kinderarztes, um die Verpflegung Ihres Kindes bedarfsgerecht gestalten zu können (siehe auch Allergien).

Durch die objektive Einschätzung unabhängiger Expert*innen bekommen die pädagogischen Teams wertvolle Impulse für ihre Arbeit. Diese Evaluation unseres täglichen Tuns führen wir mit einem externen Forschungs- und Entwicklungsinstitut für die Begutachtung von pädagogischer Arbeit durch. Anschließend setzen sich die Teams mit den Ergebnissen intensiv auseinander. Die Leitung Ihres Hauses wird Sie darüber informieren, wann eine externe Evaluation stattfindet und an welchem (Schließ-)Tag die interne Auswertung dazu erfolgt. Im Rahmen der Evaluation findet auch eine schriftliche Elternbefragung statt.

In allen Regionen der FRÖBEL-Gruppe arbeiten Fachberater*innen, die die Teams als Ansprechpartner*innen in den Häusern bei ihrer Arbeit unterstützen. Sie beraten die pädagogischen Fachkräfte bei der Umsetzung des konzeptionellen Profils, zu pädagogischen Themen und zu Aspekten der Qualitätsentwicklung.

Für noch junge Kinder ist eine Betreuung außerhalb der Familie und inmitten von vielen anderen Kindern und vielen Regeln und Strukturen schön und anstrengend zugleich. Regelmäßige Pausen vom Kindergartenalltag tun Kindern daher oft gut. Dieser Urlaub vom Kindergartenbetrieb dient der gemeinsamen Erholung von Kindern und trägt auch dem Bedürfnis der Familien nach gemeinsam verbrachter Zeit Rechnung. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Ferientage planen.

Tage, an denen keine Betreuung stattfindet (z. B. Brückentage, Teamfortbildung), werden rechtzeitig mit den Elternvertretern besprochen und bekannt gegeben. Sollten Eltern an den entsprechenden Tagen trotz rechtzeitiger Ankündigung auf eine Betreuung durch einen Kindergarten angewiesen sein, kann diese in Ausnahmefällen und nur in Absprache in einer anderen Einrichtung von FRÖBEL stattfinden. Bitte sprechen Sie die Leitung möglichst früh auf Ihren Bedarf an.

ALLEN Kindern in den Einrichtungen MEHR zu bieten – MEHR Bildungs- und Chancengerechtigkeit, MEHR Erfahrungsräume, MEHR Vielfalt ist Leitidee bei FRÖBEL, die wir in der Gemeinschaft aller Beteiligten verwirklichen wollen. Dazu möchten wir im Kindergarten zusätzliche pädagogische Angebote mit zusätzlichen Fachexperten, z. B. Künstlern, realisieren, die über die Standards hinausgehen und jedem Kind zur Verfügung stehen. Mit Ihrer und vielen Fördermitgliedschaften tragen Sie dazu bei, dass diese zusätzlichen Angebote längerfristig für alle Kindern möglich werden.

Einmalige Spenden unterstützen den Kindergarten dabei, besondere Anschaffungen oder Projekte zu finanzieren. Wenn Sie uns „Ihre Zeit schenken“ möchten, freuen wir uns über Ihr ehrenamtliches Engagement. Informationen zu aktuellen Vorhaben, die über Mittel der Fördermitglieder realisiert werden, erhalten Sie über Aushänge, Elternabende und auf Anfrage bei der Leitung Ihrer Einrichtung. Wie Sie Fördermitglied im FRÖBEL e. V. werden, erfahren Sie auf unserem Flyer zur Fördermitgliedschaft oder auf www.froebel-gruppe.de/foerdermitgliedschaft/.

Selbstverständlich können auch Omas und Opas, Onkel und Tanten, Arbeitskolleg*innen oder Unternehmen sich engagieren und FRÖBEL-Fördermitglied werden.

Fotos sind ein wichtiges Mittel für die Dokumentation unserer Arbeit. Im Kindergartenalltag gibt es Situationen, die auch im Rahmen der eigenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von FRÖBEL dokumentiert werden – dies aber nur mit Ihrem Einverständnis. Sollten Medienvertreter*innen die Einrichtung besuchen, wird es nur mit Erlaubnis von Ihnen als Erziehungsberechtigte Aufnahmen Ihres Kindes geben. FRÖBEL beachtet stets die Persönlichkeitsrechte Ihres Kindes. Fotos, die Sie bei Festen, Feiern und Veranstaltungen von Ihren und anderen Kindern machen, dürfen nicht ohne Einwilligung der jeweiligen Eltern erfolgen und auf eigenen oder anderen sozialen Netzwerken verbreitet werden.

Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852) ist ein deutscher Reformpädagoge und gilt als der „Vater des Kindergartens“. Seine Ideen und sein Wirken machten den Begriff und die Einrichtung „Kindergarten“ überall in der Welt zum Sinnbild eines besonderen Ortes für Kinder – so auch für FRÖBEL.

Friedrich Fröbel wirkte nach einer Studienzeit beim Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1808) als Lehrer und Erzieher. Mit seinem 1826 veröffentlichten Hauptwerk „Die Menschenerziehung“ legte er den Grundstein für die systematische Erziehung von Kindern. 1840 gründete er im thüringischen Blankenburg den ersten „Allgemeinen deutschen Kindergarten“. Wenig später begannen die ersten Ausbildungskurse für Kindergärtnerinnen, die Fröbel angestoßen hat.

Der Reformpädagoge begründete mit dem Kindergarten eine gemeinschaftlich organisierte Kinderbetreuung, die das von Natur aus kreative Kind in seiner Spontanität und Lernbereitschaft in den Mittelpunkt stellte. Fröbel war insbesondere der Auffassung, dass sich jede Entwicklung des Kindes nur in der Tätigkeit vollzieht – daher widmete Fröbel der Spieltätigkeit und dem Spielzeug seine besondere Aufmerksamkeit.

Die Ideen und Methoden, die Fröbel entwickelt hat, werden noch heute unabhängig von der kulturellen, religiösen oder sozialen Herkunft der Kinder weltweit eingesetzt. Für viele Elemente späterer pädagogischer Konzepte wie Montessori-, Reggio- und Waldpädagogik hat Fröbel die Grundsteine gelegt.

FRÖBEL führt die pädagogische Tradition Fröbels fort und entwickelt diese mit Blick auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche Veränderungen weiter.

Die Geburtstagsfeier im Kindergarten ist ein wichtiges und aufregendes Ereignis für Ihr Kind. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Bezugserzieher*in ab, welchen Beitrag Sie als Eltern für dieses kleine Fest leisten können und wie der Tag üblicherweise in der Einrichtung für das Geburtstagskind begangen wird. Beachten Sie bitte, dass im Rahmen von „Gesunder Ernährung“ und aus Rücksicht auf Kinder mit Allergien Ihre kulinarischen Mitbringsel besonderen Einschränkungen unterliegen. Speisen dürfen beispielsweise keine rohen Eier enthalten und gefrorene Produkte und Frischwaren benötigen zudem eine ununterbrochene Kühlkette.

Manchmal entsteht bei einzelnen Eltern der Wunsch, Erzieher*innen kleinere Geschenke zu machen. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen einer internen Richtlinie Geschenke vor Beginn des Betreuungsverhältnisses nicht angenommen werden dürfen und später nur zu besonderen Anlässen und im Bereich bestimmter niedriger Wertgrenzen möglich sind.

Zur Aufnahme Ihres Kindes vor Betreuungsbeginn benötigen wir eine ärztliche Bescheinigung.[1] Diese Bescheinigung (nicht älter als eine Woche) sagt aus, dass Ihr Kind aus ärztlicher Sicht in den Kindergarten gehen darf und gesund ist. Bitte geben Sie die Bescheinigung vor dem ersten regulären Besuch bei der Leitung ab.

Während der Zeit, die Ihr Kind bei uns verbringt, wird es immer mal wieder an kleineren Infekten erkranken, da sein Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Kind bei einer ansteckenden Krankheit und/oder Fieber nicht betreut wird. Wenn das Wohlbefinden des Kindes durch Krankheit derart beeinträchtigt ist, dass es nicht an den pädagogischen Angeboten teilnehmen kann, muss es zu Hause gepflegt werden.

Verschlimmert sich der Gesundheitszustand des Kindes, das morgens noch recht munter war, während der Betreuungszeit, werden die Eltern benachrichtigt und gebeten, ihr Kind abzuholen. Die betreuenden Erzieher*innen treffen dazu die Entscheidung. Bei uns wird die Temperatur üblicherweise mit einem Infrarotthermometer an der Stirn gemessen.

Im Interesse aller Kinder und Erzieher*innen bitten wir Sie um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und rechtzeitige Information darüber, wenn es Ihrem Kind nicht gut geht.

Kinder, die krank sind, benötigen Ruhe und viel Zuwendung zu Hause, um wieder gesund zu werden. Es ist keiner pädagogischen Fachkraft erlaubt, kranke Kinder morgens anzunehmen, bei sichtbarer Erkrankung zu betreuen oder Medikamente zu verabreichen.

Für die häufigsten Erkrankungen gilt:

  • Bei Fieber (ab 38 °C) ist eine Betreuung für mindestens 48 Stunden ausgeschlossen. Ihr Kind muss 24 Stunden fieberfrei sein, bevor es wieder zu uns kommt.
  • Bei erhöhter Temperatur (bis 38 °C) entscheidet das allgemeine Wohlbefinden des Kindes darüber, ob es die Einrichtung besuchen kann.
  • Bei Durchfall oder Erbrechen muss Ihr Kind abgeholt werden. Es bleibt 24 Stunden zur Beobachtung zu Hause. Ist das Kind 24 Stunden beschwerdefrei, kann die Betreuung wieder aufgenommen werden.
  • Wenn bei Ihrem Kind mehrmalig Durchfall oder Erbrechen aufgetreten sind, müssen 48 Stunden beschwerdefrei vergangen sein, bevor es den Kindergarten wieder besucht.
  • Für den Fall, dass mehrere Kinder von ähnlichen Symptomen betroffen sind, kann eine Betreuungspause von 72 Stunden angezeigt sein, um die Ansteckung weiterer Personen zu verhindern.
  • Bei Kopfläusen muss Ihr Kind sofort abgeholt werden. Nach einer erfolgreichen Behandlung kann es sofort wieder bei uns betreut werden. Bitte informieren Sie uns über einen Kopflausbefall, damit alle Eltern (mit einer anonymisierten Information) sensibilisiert werden können und dazu beitragen, weitere Übertragungen zu verhindern.

Um eine Gesundschreibung des Kinderarztes bitten wir Sie nur in Ausnahmefällen.

Infektionskrankheiten nach § 6 IfSG sind meldepflichtig. In diesem Fall arbeiten wir immer mit dem zuständigen Gesundheitsamt zusammen. Bei Auftreten einer solchen Infektion in der Einrichtung wird das Gesundheitsamt Maßnahmen anordnen, die wir unverzüglich umsetzen.

Im Fall von Infektionskrankheiten nach § 6 IfSG ist für den Tag der Wiederaufnahme der Betreuung eine Gesundschreibung vom Arzt auf jeden Fall erforderlich.

Kranke Kinder sind eine besondere Herausforderung, vor allem in Familien mit berufstätigen Eltern. Eine Entscheidung, Ihr Kind aufgrund von Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht zu betreuen, treffen wir niemals leichtfertig. Wir haben dabei stets das Wohlergehen der uns anvertrauten Kinder im Blick.


[1] Für Einrichtungen in NRW und Sachsen ist die Vorlage des kinderärztlichen Untersuchungshefts (U-Heft) ausreichend.

Seit August 2015 sieht § 34 Absatz 10a Infektionsschutzgesetz (IfSG) vor, dass Eltern, die ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung geben, vor Aufnahme in die Einrichtung eine ärztliche Beratung über Sinn und Zweck von Impfungen erhalten sollen. Diese Beratung, nicht aber die Impfung ist gegenüber der Einrichtung nachzuweisen. Legen die Eltern keinen Nachweis vor, benachrichtigt die Leitung der Kindertageseinrichtung das Gesundheitsamt. In Deutschland sind die Eltern nicht gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder zu impfen. Einige Bundesländer (z. B. Sachsen) fordern in ihren Landesgesetzen die Vorlage eines Impfstatus. Auch in diesen Fällen besteht keine Impfpflicht.

Beachten Sie, dass nichtgeimpfte Kinder von der Betreuung ausgeschlossen werden können, wenn in der Einrichtung ein anderes Kind an einer Infektionskrankheit leidet. Die Entscheidung dazu trifft das zuständige Gesundheitsamt.

Das Wohl und der Schutz der uns anvertrauten Kinder ist für uns das oberste Gebot. In allen Einrichtungen gilt das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieher*innen stärken“. Grundlage hierfür sind für uns das Bundeskinderschutzgesetz, das FRÖBEL-Leitbild und die in der UN-Kinderrechtskonvention formulierten Kinderrechte, allen voran das Recht von Kindern auf Schutz vor Gewalt und das Recht auf lebenswürdige Bedingungen sowie das Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und Partizipation.

Im Sinne dieser Schutzrechte übernehmen unsere pädagogischen Fachkräfte abgestimmt mit dem FRÖBEL-Kinderschutzverfahren Verantwortung, wenn sie Anzeichen von Gefährdungen von Kindern in unseren Einrichtungen oder in ihrem weiteren Lebensumfeld wahrnehmen.

Bei uns sollen Kinder erfahren, was es heißt, eigene Rechte zu haben, und erleben, dass diese sowohl für sie selbst als auch für Erwachsene verbindliche Maßstäbe im Umgang miteinander sind. Wir haben für den pädagogischen Alltag acht Rechte von Kindern formuliert, die unseren Umgang mit Kindern leiten. Diese finden Sie u. a. auf Plakaten in unseren Einrichtungen. Damit sind für die Erzieher*innen wesentliche und täglich wiederkehrende Herausforderungen verbunden:

Die Herausforderung, die Individualität des einzelnen Kindes, seine Besonderheiten, seinen Willen und seine Rechte im pädagogischen Alltag jederzeit zu achten und zu wahren und die Grenzen des eigenen Verhaltens dabei zu erkennen.

Die Herausforderung, Vielfalt und Gemeinsamkeit für Kinder erlebbar zu machen und vorurteilsbewusst zu gestalten.

Die Herausforderung, Kinder in ihrem familiären Umfeld wahrzunehmen und Eltern und Familien aktiv einzubeziehen und zu beteiligen.

Die Herausforderung, dass alle Kinder an der sozialen Gemeinschaft im Kindergarten teilhaben und die Rechte der jeweils anderen Kinder von allen geachtet und respektiert werden.

Die Herausforderung, die Qualität unserer Arbeit stets im Sinne dieser Rechte und der bestmöglichen Förderung der Kinder laufend weiterzuentwickeln.

Die Herausforderung, Kinder dabei zu begleiten, anzuregen und zu unterstützen, ihre eigenen Fragen und Interessen zu verfolgen, um sich so ein Bild von sich und der Welt zu machen.

Die Herausforderung, Kindern gerade im hektischen Alltag liebevolle und stabile Beziehungen und einen sicheren Erfahrungsraum zu bieten.

Die Herausforderung, das eigene pädagogische Handeln immer wieder zu hinterfragen und zu reflektieren und uns fortzubilden.

Das Vorlesen ist eine der besten Möglichkeiten, die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zu fördern. In FRÖBEL-Einrichtungen sind Bücher für Kinder immer verfügbar und ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Durch das Vorlesen wird die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder durch gemeinsames (Vor-)Lesen, Zuhören und Erzählen gefördert.

Vielfältige Vorleseaktionen mit geeigneten Kinderbüchern und interessante Geschichten machen Spaß und schaffen die besten Voraussetzungen für den Erwerb von Lese- und Sprachkompetenzen. Im Alltag und im Rahmen von Projekten, wie etwa dem Bundesweiten Vorlesetag, werden Kinder dazu ermutigt, sich die Welt der Buchstaben und Bücher eigenständig zu erschließen.

Vorlesen ist für alle Kinder ein besonderes Erlebnis und wir freuen uns, wenn wir auch Sie dafür gewinnen können. Dafür bietet sich nicht nur der einmal im Jahr im November stattfindende Bundesweite Vorlesetag an. Sprechen Sie mit dem pädagogischen Team, wenn Sie Vorlesepate werden möchten.

Unseren Mitarbeiter*innen ist es nicht erlaubt, den Kindern ohne ärztliche Verordnung Medikamente zu verabreichen. Eine davon abweichende Handhabung kann nur dann erfolgen, wenn Ihr Kind eine chronische Erkrankung hat oder Notfallmedikamente nach einer allergischen Reaktion benötigt. Zur Medikamentenvergabe erfolgt eine zusätzliche schriftliche Vereinbarung zwischen den Eltern und der Einrichtungsleitung. Diese Vereinbarung wird schriftlich und unter Einbeziehung des behandelnden Arztes getroffen. Das Dokument ist dann Bestandteil des Betreuungsvertrages.

In jedem Fall gehören Medikamente weder in Kinderhände noch in Kindertaschen und müssen den Erzieher*innen sofort und persönlich übergeben werden.

Wenn Ihr Kind an einer chronischen Erkrankung wie etwa Asthma, Diabetes oder Neurodermitis leidet, werden wir gemeinsam eine Lösung suchen, wie wir in unserer Einrichtung mit der jeweiligen Schwere der Erkrankung im Kindergartenalltag umgehen und wann eventuell zeitweilig eine Betreuung zu Hause angezeigt ist.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in unserem Merkblatt „Medikamentengabe“ als Anlage Ihres Betreuungsvertrages.

Auf der FRÖBEL-Homepage finden Sie den FRÖBEL-Rundblick, einen monatlichen Newsletter, der als E-Mail verschickt wird. Der Rundblick hält Sie über die Aktivitäten von FRÖBEL auf dem Laufenden, informiert über pädagogische Themen und Aktuelles aus den FRÖBEL-Kindergärten sowie über Nachrichten von Projektpartnern. In einigen Einrichtungen werden auch Newsletter von den Eltern zusammen mit der Einrichtungsleitung per E-Mail verschickt – erkundigen Sie sich bei der Leitung danach.

Grundlage der pädagogischen Arbeit in unseren Häusern sind die jeweiligen Landesgesetze und Verordnungen sowie Bildungsprogramme der Bundesländer.

Neben den Bildungsprogrammen bilden die FRÖBEL-Rahmenkonzeption und das FRÖBEL-Leitbild einen verbindenden Rahmen für die tägliche Arbeit aller pädagogischen Fachkräfte bei FRÖBEL.

Das Leitbild betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag. Die Beachtung dieser Rechte ist die Grundlage dafür, dass Kinder sich zu selbstbestimmten Menschen entwickeln können, die ihren Alltag und ihre Umgebung mitgestalten. Die drei FRÖBEL-Prinzipien Beziehung, Partizipation und Individualisierung unterstützen dieses Bestreben.

Kinder erfahren in unseren FRÖBEL-Einrichtungen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN- Kinderrechtskonvention beschrieben sind, anerkannt und gelebt werden. So unterstützen wir Kinder darin, selbstständige, selbstbewusste, vorurteilsbewusste und verantwortungsvolle Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft zu werden.

www.froebel-gruppe.de/leitbild
www.froebel-gruppe.de/paedagogik/konzeption/

Die stetige Weiterentwicklung der Qualität der pädagogischen Arbeit ist FRÖBEL wichtig. Die Qualitätsentwicklung bei FRÖBEL ist somit fester Bestandteil der Arbeit aller pädagogischen Teams. Orientiert am Nationalen Kriterienkatalog (Tietze & Viernickel, 2016)[1] reflektieren und prüfen unsere Teams fortlaufend die Qualität ihrer Arbeit. Diese kontinuierliche Auseinandersetzung ist notwendige Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Qualität. Darüber hinaus stellen sich FRÖBEL-Einrichtungen regelmäßig der Evaluation von unabhängigen Beobachtern. Mit den Ergebnissen der externen Evaluation erhalten die Teams wertvolle und detaillierte Hinweise für stetige Entwicklung.


[1]   Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2016). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein nationaler Kriterienkatalog (vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar: verlag das netz GmbH

Jeder Tag im Kindergarten ist für ein Kind mit vielen Eindrücken, Sinnesreizen und Anregungen verbunden. Die Vielfalt an Angeboten und Aktivitäten und das Zusammensein mit vielen anderen Kindern erfordern eine Menge Energie und Anstrengung.

Aus diesem Grund ist in jeder Ganztagsbetreuung für Kinder eine Ruhe- und Schlafphase fester Bestandteil des Tagesablaufs. Unsere pädagogischen Fachkräfte berücksichtigen dabei stets das individuelle Schlafbedürfnis der Kinder. Ob und wie lange ein Kind mittags schläft, hängt von seinem eigenen Schlafbedürfnis ab. Nur ein ausgeruhtes Kind ist in der Lage, aktiv am Kindergartenalltag teilzunehmen.

Ältere Kinder, die während der Mittagszeit kein Schlafbedürfnis haben, erhalten alternative Angebote zur Entspannung in Form einer ruhigen Beschäftigung. Sprechen Sie uns an, wenn das Schlafverhalten Ihres Kindes sich zu Hause verändert. Gemeinsam suchen wir nach Möglichkeiten zum Wohle des Kindes und des Familienlebens.

Spielen hat für Kinder und damit auch in der Gestaltung des Tages bei uns einen besonderen Stellenwert. Im freien Spiel haben die Kinder die Möglichkeit, ihre kindliche Fantasie und Kreativität auszuleben, sie können sich so ihre Umwelt aneignen, Grenzen austesten und mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt treten. In unseren Einrichtungen werden von den pädagogischen Fachkräften optimale Bedingungen für das freie Spiel und die Bildungsprozesse der Kinder geschaffen.

Kindergärten sind rechtlich verpflichtet, sexualpädagogische Konzepte für die pädagogische Arbeit zu entwickeln. Sie sind Teil sogenannter Schutzkonzepte, welche im SGB VIII seit 2012 gesetzlich verankert sind (Kinder- und Jugendhilfegesetz).

Die sexuelle Entwicklung von Kindern ist ein natürlicher Entwicklungsprozess, dessen pädagogische Begleitung im Elternhaus und in Bildungseinrichtungen ebenso bedeutsam ist, wie z. B. Sprachförderung oder motorische Entwicklung. Sexualpädagogische Arbeit in Krippen, Kindergärten und Horten bedeutet z. B. ganz praktisch, Kinder dabei zu unterstützen, eine positive Beziehung zu ihrem Körper zu entwickeln, eine angemessene Sprache für diese Themen zu kennen oder auch eigene Grenzen und die von anderen hinsichtlich Nähe und Distanz, Intimität und Offenheit kennen zu lernen. Die pädagogische Begleitung von Kindern bezüglich kindlicher Körpererkundungen, ihrer Fragen zu Geburt und Fortpflanzung oder auch dem Recht „Nein sagen“ zu dürfen, basiert u. a. auf den Kinderrechten, wie dem Recht auf psychische Gesundheit, auf Information und Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachförderung bei FRÖBEL findet im Alltag statt: Unsere pädagogischen Fachkräfte sind sprachliches Vorbild, fördern Gespräche und hören zu. Sie greifen die Interessen und Ideen der Kinder sprachlich auf und entwickeln sie zusammen weiter.

Um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend entwickeln zu können, arbeiten wir in einem stetigen Prozess an der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer pädagogischen Qualität – nicht zuletzt mit einem breiten Angebot an Fort- und Weiterbildung in unserem jährlichen Fortbildungsprogramm.

Qualitativ hochwertige Pädagogik, die alle Kinder mit ihren Entwicklungschancen unterstützt und wertvolle Bildungserfahrungen ermöglicht, erfordern jedoch nicht nur individuelle Fortbildungsangebote für unsere pädagogischen Fachkräfte, sondern immer wieder auch eine gemeinsame Reflexion des pädagogischen Handelns. In Teamfortbildungen erhalten unsere pädagogischen Fachkräfte die Möglichkeit, sich über die Arbeit mit Ihren Kindern auszutauschen, die gemeinsame pädagogische Arbeit weiterzuentwickeln und ein gemeinsames Verständnis ihres pädagogischen Handelns zu erarbeiten.

Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiter*innen: Vor allem für die Kinder ist es wichtig, ihre Erzieher*innen als Team zu erleben, das in Übereinstimmung handelt und im pädagogischen Alltag ein verlässlicher Ansprechpartner für sie ist.

Ihr FRÖBEL-Kindergarten wird an den Tagen der Teamfortbildung den Betreuungsbetrieb schließen und keine Kinder betreuen. Sie werden rechtzeitig zu Beginn des Kindergartenjahres über diese Schließtage informiert. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Jahresplanung. Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ein bedeutender Schritt für Ihr Kind ist der Übergang in die Grundschule. Für uns ist es dabei besonders wichtig, Ihr Kind optimal auf die Schule und die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Unsere pädagogischen Fachkräfte können die Kinder dafür sowohl im pädagogischen Alltag als auch durch gezielte Angebote und Aktionen unterstützen.

Die Vorbereitung auf die Schule findet während der gesamten Kindergartenzeit statt. Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen Ihr Kind bei der Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten ebenso wie bei der Förderung ihrer Selbstständigkeit und der Stärkung von Neugier und Lernfreude.

Eine besondere Bedeutung hat dabei das letzte Jahr vor der Schule. Gemeinsame Projekte und Ausflüge zum Thema Grundschule und Einschulung sowie die Kooperation mit einer Grundschule bereiten Kinder auf den Schulbeginn vor.

Zusammen mit den Erzieher*innen überlegen und planen Sie, wie Sie Ihr Kind bei dem Start in die Schule am besten unterstützen können. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen zum Beispiel die Elternbriefe Nr. 32 und Nr. 37 des Arbeitskreises neue Erziehung e. V. (ANE), die Sie unter www.ane.de bestellen können.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolvieren regelmäßig Erste-Hilfe-Schulungen. Bei Zweifeln oder im Notfall wird über 112 ein Notarzt angefordert. Bei Verletzungen am Kopf, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, ziehen wir häufig einen Notarzt hinzu oder weisen Sie als Eltern auf das besondere Risiko von Kopfverletzungen hin. Die Eltern werden unmittelbar nach einem Unfall über die Situation informiert. Bis zu Ihrem Eintreffen wird Ihr Kind durch eine ihm vertraute Erzieher*in begleitet. Jeder Unfall wird in einem Unfallbuch vermerkt und mit einem Unfallbericht dokumentiert. Für eine reibungslose Nachbereitung mit Versicherungen und Behörden ist eine gegenseitige Information über eine ärztliche Diagnose und den weiteren Verlauf der Genesung sehr wichtig.

Vor der Aufnahme Ihres Kindes bei uns unterschreiben Sie einen Betreuungsvertrag. In diesem finden Sie Bedingungen und Konditionen der Betreuung, Informationen zu den Kosten, den Betreuungszeiten sowie weitere wichtige Anlagen, die wir Sie bitten, zur Kenntnis zu nehmen und auszufüllen. Sollten sich Ihre persönlichen Daten (Adresse, Telefonnummer, Kontoverbindung) oder die Sorgeberechtigungen für Ihr Kind ändern, bitten wir Sie, uns darüber sehr zeitnah zu informieren. So können wir Sie im Notfall stets erreichen und Missverständnisse in der Elternbeitragsverwaltung vermeiden. Wenden Sie sich mit diesen Informationen bitte formlos schriftlich an die Leitung und/oder an die für Sie zuständige Mitarbeiter*in in der Elternbeitragsverwaltung. Den Kontakt zu Ihren Ansprechpartner*innen erhalten Sie auf www.froebel-gruppe.de.

Bitte lesen Sie sich den Vertrag sorgfältig durch und sprechen Sie uns bei Unklarheiten an. Falls Sie den Betreuungsplatz kündigen wollen oder müssen, geben Sie diese Kündigung bitte schriftlich bei der Leitung ab. Die Fristen für eine Kündigung finden Sie in Ihrem Betreuungsvertrag.

Bitte beachten Sie: Eine Einrichtung kann in seltenen Fällen auf behördliche Anordnung oder aus anderen zwingenden Gründen (z. B. Schäden am Gebäude) geschlossen werden. In diesem Fall haben Familien keinen Anspruch auf Betreuung des Kindes bei FRÖBEL. Sollten wir unserer vertraglich zugesicherten Betreuungsleistung aus zwingenden Gründen nicht nachkommen können, werden Sie umgehend informiert.

Ihre Fragen und Anregungen zu allen Themen rund um den Kindergarten und die Betreuung Ihres Kindes sind bei uns willkommen. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche gemeinsame Zeit mit Ihrem Kind und Ihnen als seine Familie. FRÖBEL – das sind Lebens- und Erfahrungswelten von und für Kinder. Wir sind Orte für Familien und vielfältige Lebensentwürfe und Lebensbedingungen, die hier zusammenkommen.